Ich setze seit einiger Zeit Piwik ein. Dabei handelt es sich um eine Open-Source Webanalyse-Software unter der GPL-Lizenz, mit der die Aktionen der Besucher/-innen eines Web-Auftritts analysiert werden können.
Im Dezember habe ich mich im Auftrag eines Kunden intensiver mit der Software beschäftigt und werde hier kurz einige neue Erkenntnisse vorstellen, die ich dabei gewonnen oder erarbeitet habe.
Während bei Facebook multiple Online-Persönlichkeiten hilfreich sein können, so sind mehrere E-Mail-Adressen im Alltag sehr praktisch. E-Mails stören nicht dauernd die Arbeit, wenn nur der berufliche Zugang automatisch die E-Mails abfragt. Private E-Mails sowie Werbung können dann gezielt in den Pausen bzw. nach Feierabend aufgerufen werden.
Für mich war es bisher selbstverständlich, einzelne soziale Netzwerke (social communities) einer bestimmten Nutzungsart zuzuordnen:
Die Online-Community Facebook hatte 2010 den stärksten Zuwachs aller sozialer Gemeinschaften im Internet. Im Folgenden werden Fakten und Denkanstöße vorgestellt.
Das Analysewerkzeug Klout Score wertet öffentlich zugängliche Daten aus und gibt einen stichprobenartigen Einblick in die vernetzte Welt der Kurznachrichten von Twitter. Dabei handelt es sich um eine Situations-Analyse (Screening) um den Einfluss in der sozialen Community zu messen.
Für meinen Workshop Evaluationsansätze für Web 2.0 & Social Media (Foliensatz) bei Univation in Köln habe ich folgende Linksammlung zusammengestellt, die einen guten Einstieg ins Thema bieten.
Bei Recherchen ist mir aufgefallen, dass immer mehr Evaluationsergebnisse ihren Weg ins Internet finden.
Dabei werden Web 2.0-Dienste sinnvoll genutzt:
In der ersten illmeva-Studie 2010 habe ich die Stellenanzeigen von neun Universitäten aus Nordrhein-Westfalen evaluiert. Dazu habe ich als erstes eine Zielperson in Form einer Persona ausgearbeitet, aus deren Blickwinkel und Herangehensweise ich die Stellenbörsen analysierte.
Diese beiden Fragen hatte ich, als ich zu einem Werkstattgespräch von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eingeladen wurde. Da es eine Ausarbeitung geben wird, schildere ich hier nur einige Beiträge, Beobachtungen und Antworten.
Eine Persona (lateinisch für Maske) ist der Steckbrief einer erfundenen Person aus einer bestimmten Zielgruppe. In ihr wird der berufliche und private Hintergrund möglichst realistisch beschrieben. Ergänzend werden Ziele, Eigenschaften, Vorlieben, typische Vorgehensweisen, Interneterfahrung usw. geschildert. Diese Faktoren können einen Einfluss auf eine zu lösende Aufgabe haben. Ein Foto oder eine Zeichnung hilft bei der Vorstellung der prototypischen Person, ein Name (ggf. nur Vorname) bei der Diskussion.